Streiflichter

Zwischen Bewegung und Stillstand entstehen diese Bilder: Langzeitbelichtungen, aufgenommen aus dem fahrenden Auto heraus, in denen sich Licht in fließende Spuren verwandelt. Straßen, Städte und Landschaften lösen sich auf und werden zu Farb- und Linienkompositionen, die weniger dokumentieren als erinnern.

Der Fokus verschiebt sich von der Abbildung zur Wahrnehmung. Die Kamera wird zum zeichnenden Instrument, Zeit zur gestaltenden Kraft. Analoge und digitale Fotografie begegnen sich dabei nicht als Gegensatz, sondern als zwei unterschiedliche Temperamente derselben Idee.

Farbe spielt eine zentrale Rolle: Sie trägt Atmosphäre, Rhythmus und Emotion. Die Bilder oszillieren zwischen fotografischer Realität und malerischer Abstraktion und laden dazu ein, das Sehen selbst neu zu betrachten – als Erfahrung von Zeit, Bewegung und Licht.

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